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Auf dem Heuberger Buckel bei Rottenburg ist es nicht geheuer.
Verschiedene Schriften berichten, er sei von alther ein Tanzplatz der
Hexen der Umgebung gewesen, wo sie in der Freitagnacht auf Ofengabeln
und Besen reitend zusammen kamen, um furchtbare Gelage abzuhalten.
Der Teufel soll dabei höchst persönlich zugegen gewesen sein.

Der Heuberg war bei Tag und bei Nacht ein sehr gefürchteter Ort.
So wurde er schon im Jahre 1506 als Hexenberg bezeichnet.
Ein enger Weg führt durch den Wald zum Turm und trägt den Namen Hexengässle.
Der Heuberger Turm wird auch Hexenturm oder wegen seiner weissen Farbe
Mehlsack genannt. Er wurde in der Zeit zwischen 1410-1454 während der
reichsstädischen Pfandschaft Hohenberg durch die schwäbischen Reichsstädte
als Wartturm erbaut.

Seit 1994 treiben die Heuberger Hexen an der Fasnet in und um Rottenburg
ihr Unwesen und erwecken so die Hexenfiguren, die sich zu Tänzen
und Besenritten auf dem Heuberg versammelt haben sollen, jedes Jahr
aufs Neue zum Leben.

Der Heimatdichter Heinz-Eugen Schramm beschrieb
den Hexenspuk auf dem Heuberg in einem
Gedicht